Geschichten

Viel Spaß beim Lesen!

Langsam wird es anstrengend, der beißende Wind, die kalten, nassen Füße, das Gefühl als Michelin-Männchen verpackt nach draußen gehen zu müssen.
Wir sehnen uns danach im T-Shirt, mit zusammengekniffenen Augen der Sonne entgegenzublicken.

Doch warum tut genau dieses, uns so missfallende Wetter unserem Ökosystem so gut?
Frost und eisige Temperaturen, lockern die Erde auf. Die Feuchtigkeit im Boden gefriert, dehnt sich aus und löst Blockaden in der Erde.
Ein weiterer, frostiger Vorteil ist: Schädlinge mögen keinen Frost und je nach Temperatur sterben diese sogar.
Das freut besonders unsere jungen Pflänzchen, die ohne gebissen, getreten und gequält zu werden, in Ruhe wachsen können.
Wenn dann noch die warme, schützende Bettdecke, namens Schnee dazu kommt, fühlt sich unser Sprössling besonders wohl und träumt von vielen, starken Knospen.🌱

Also lasst uns das kalte Wetter mit warmem Tee und einer guten Gemüsesuppe, von der warmen Stube aus genießen, so oft es geht.
Unsere Mägen werden uns unsere Geduld danken. Denn der Sommer mit leckerem Obst und Sommergemüse kommt bestimmt. 🍲

….Und manch einer wird sich in der Sonne bruzelnd den Winter wieder herbeisehnen 😉

„Jippie! Sonne tanken!“, denkt sich manch einer, für ein paar Minuten am Tag.
Wenigstens einen kurzen Moment, hält man es draußen in der Sonne aus und kann Vitamin D tanken. Und die Sonnenstunden erfreuen noch jemanden….

Nachdem unsere Pflänzchen, dank Frost und Schnee die perfekten Voraussetzungen zum wachsen haben, befinden Sie sich noch kuschelig warm und eingepackt im leichten Winterschlaf.🌱
Denn seit Ende Januar haben Sie zum warmen Be(et)tchen auch noch ein schützendes Dach über den Blättern.
Mollig, warme Temperaturen herrschen in den Tunneln, denn die Folie fängt die Sonnenstrahlen ein und gibt diese als Licht und Wärme nach unten ab.
Manch ein Pflänzchen streckt sich schon, reckt sich dem Licht entgegen und träumt von der großen, weiten Welt, dem Entfalten ihrer Blütenblätter und dem Summen der Hummeln 🌸

Der Tunnel, oder auch Foliendächer, die bei Obstbäumen eingesetzt werden haben noch eine andere Funktion.
Sie halten starken Wind und Regen ab.
Da die kleinen Früchtchen später noch nicht wissen, wieviel Sie vertragen 😉, saugen Sie sich mit Wasser voll. Das führt zum Aufplatzen der Haut und vor allem zum Verlust des Geschmacks.

Wie es weitergeht und ob unsere Früchte trockene Füße behalten, erfahrt Ihr in den nächsten Episoden 😇
Kleiner Spoiler:
Wir freuen uns schon auf den:
Erdbeerhummeltunnelflug 🍓🐝

Wer von uns hat nicht schon Kreuze im Kalender gemacht und die Tage gezählt…
Wir haben endlich den Kalendarischen Frühlingsanfang.📅🌱
Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen…🌞

Unsere kleine Erdbeerpflanze hat sich zwar schon geregt und gestreckt, aber eine Blüte wollte noch nicht aus Ihrer Bettdecke hervor lugen.

Dennoch haben wir gestern unsere Hummelkartonwohnungen in den Tunneln verteilt. Schließlich muss man sich ja auch erst mal an seine neue Umgebung gewöhnen und seine Flügel strecken.🐝

Unsere Hummeln haben trotz des Mangels an Erdbeerblüten noch genug zu essen. Sie haben in Ihren Häusern spezielle Zuckerlösungen, die Ihnen Kraft und Energie schenken.

Noch etwas verhalten krabbeln unsere Hummeln aus dem Ausgang, inspizieren den Tunnel und üben ihre speziellen Tricks:

Hummeln können auf unterschiedlichen Frequenzen brummen. Das ermöglicht es Ihnen verschiedene Blüten und vor allem deren Staubgefäße in Schwingungen zu versetzen, so dass diese mehr Blütenstaub frei geben. Dieser Trick macht die Hummel bei der Befruchtung effektiver, im Vergleich zu Ihrer Verwandten der Honig-Biene.🎵🎶

Ein weiterer Vorteil ist die Größe der Hummel. Der Blütenstaub bleibt bekanntlich überall am Körper des summenden Arbeiters hängen. Beim Landen auf der Blüte und dem anschließenden brummen, verteilt sich der bisher gesammelte Staub gleichmäßig auf der Blüte und lässt dadurch schöne, symmetrische Früchte wachsen.🍓
Wer sagt, groß und dick sein hätte keine Vorteile?!

Ob unsere Erdbeerpflanzen schöne Blüten bekommen und sich die Hummeln darüber freuen, erfahrt Ihr in der nächsten Episode.😉

„Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Erdbeeren wachsen schon,
wollen balde kommen.
– Horch, von fern und nah,
ein leises Hummelsummen!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
(Frei nach Eduard Mörike)

🌼Wunderschöne Blüten lachen einem entgegen, sobald man den Erdbeertunnel betritt.
Endlich sind unsere Erdbeerpflänzchen vollständig erwacht und bemühen sich groß und stark zu werden.🌼

🌱Der Anblick des grünen Pflanzenmeeres, mit dieser weißen Blütengischt ist faszinierend und atemberaubend.
Unsere Hummeln haben schon gute Arbeit geleistet, denn die ersten Beeren haben ihr Blütenkleid abgestreift und gegen eine wundervoll grüne Haut eingetauscht.🐝

🌞Ein wenig Wärme und Sonnenschein werden bald diese kleinen „Früchtchen“ in unsere allseits beliebte rote, süße, leckere Erdbeere verwandeln.🍓

Wie dieses schicke neue Kleid unserer Erdbeere steht erfahrt Ihr in der nächsten und letzten Episode von „Eine Erdbeere im Winterschlaf“.

🌍Die Welt ist im Wandel…
Der Frühling lässt nicht nur die Natur erblühen und bringt Licht ins Dunkel,
auch im Menschen erwachen wieder Glücksgefühle und vergessen geglaubte Gelüste.🍓🌱🍦🌻🌞🎤🎡

Manch eines dieser Verlangen können unsere Frühaufsteher-Erdbeeren vielleicht stillen.

🐝Unsere Hummeln haben hervorragende Arbeit geleistet und unsere Erdbeerpflanzen bestäubt und aufgeweckt. Das kleine Pflänzchen hat sein weißes Blütenkleid abgestreift und gegen seine grüne Haut eingetauscht.
In den letzten zwei Wochen hat das kleine Pflänzchen Nährstoffe aus dem Boden gezogen und Dank des Sonnenscheins genug Energie getankt, um diese reichhaltige Nahrung aufzuspalten. Manche dieser Stoffe setzten sich dabei neu zusammen und bilden so die frische rote Farbe.🍓

🎨Vergleichbar ist dieser Prozess mit dem Mischen von Spielkindern und Wasserfarben, nur dass die Erdbeerfarbe zum Glück nicht abwaschbar ist.

🐞Aber warum sind die „Früchte“ überhaupt so rot?
Rot gilt in der gesamten Natur als Signalfarbe. Die roten Punkte in den saftig grünen Feldern sind leicht zu erkennen. Für Vogel, Mensch und Beeren-Liebhaber ein gefundenes Fressen. In dem roten Fruchtfleisch befinden sich die gelben kleinen Samen, die der Essende sich mit einverleibt und bei nächster Gelegenheit wieder der Natur übergibt. So wird es auch im nächsten Jahr wieder clevere, hübsche, wandelbare Erdbeeren geben.🍓

😉Dies war nun der letzte Streich, und wenn es Euch nicht reicht, so schreibt uns fleißig, worüber Ihr gerne mehr wissen möchtet.

Welche Themen im Obstanbau interessieren Euch?

Gibt es Fragen, die Euch auf der Seele brennen?

🍓Wir freuen uns auf Euch!

🗿In der Steinzeit, bevor wir Räder, richtige Werkzeuge und das aufrechte Gehen kannten, -oder uns nur spärlich vorstellen konnten,- haben doch viele Begebenheiten dazu geführt, dass sich alles weiterentwickelt.🌍
Kleine Dinge können eine große Wirkung haben:
🐝Eine Biene, welche eine Blüte bestäubt.
💧Ein sanfter Regentropfen, der die Wurzeln der Bäume erfrischt.
🌥️Ein kleiner Sonnenstrahl, welcher den wachsenden Früchten Energie schenkt; jener kleine Hoffnungsschimmer, der sich durch dunkle Gewitterwolken kämpft.

🤝Und auch wir tragen unseren Teil dazu bei, dass unsere Früchte stark, schön und süß werden:
🍒So wie die Höhlenmenschen Schutz vor dem Regen und Gefahren suchten, so fühlen sich unsere Kirschen auch viel wohler mit einem Dach über dem Kopf.
🍑Aprikosen und Zwetschgen haben ihre Blütenkleider abgestreift und nun beansprucht jede kleine Frucht etwas mehr Platz an Ihrem Ast. Will nicht Jeder und Jede von uns etwas Freiraum? Um Diesen zu schaffen, bedarf es Fingerspitzengefühl.
🌿Auch wenn die Himbeeren nicht in die „Steinzeit“ gehören, wollen auch diese gerade nach oben in den Himmel wachsen und verdienen Erwähnung in unseren Sommergeschichten.

Und wie sieht das alles jetzt im Detail aus?
Haben wir denn genug Fingerspitzengefühl?
Haben die kleinen Dinge auch in Zukunft eine große Wirkung?
Wir halten Euch auf dem Laufenden, in den nächsten Episoden.😉

🌱Ein kleiner Kirschkern wollte einmal ein großer, starker Baum werden.
In der warmen, weichen Erde mit genug Nährstoffen, Sonne und Wasser, ging sein Wunsch in Erfüllung.🌳

🍒Damit unsere schicken Süßkirschen zu dem werden, was Sie heute sind, brauchen Sie viel Pflege. Beispielsweise müssen die Bäume regelmäßig geschnitten werden, um leistungsfähig und in Form zu bleiben, denn nur dann kann die Sahne unter den Kirschen prachtvoll wachsen und gedeihen.💪

🏡Unsere Süßkirschen haben ein Dach über dem Kopf. Dieses verhindert im Frühstadium, dass die Bäume von fiesen Pilzen befallen werden und später zusätzlich, dass die Früchte aufplatzen und faul werden.🍒

🍒Unsere Kirschen durchlaufen bei uns noch einen Sortiervorgang.
Erst werden die kleinen Früchte gebadet, dann werden diejenigen aussortiert, die als Vogelfutter dienten, – wer kann dieser süßen Frucht schon widerstehen -. Als nächstes, nehmen die Kirschen etwas Fahrt auf, damit Sie einzeln, als Shootingstar fotografiert werden können. Danach weiß unsere Sortiermaschine wie groß das rote Obst ist, welches im übrigen genauso wie die Erdbeere zu den Rosengewächsen gehört. Je nach Größe landen die Kirschen dann in unterschiedlichen Kartons.🍒

🌳Welche „Steinzeit“-Bäume demnächst Früchte tragen und was deren Besonderheiten sind, erfahrt Ihr in der nächsten Episode🍑

 

💚🌞Was leuchtet dort so schön und orange zwischen den Blättern hindurch?
Ist es die Sonne? Ist es ein Vogel? Nein! Es ist die süße Aprikose.🍑

🌳Unsere Aprikosenbäume müssen genauso gehegt und gepflegt werden, wie die kleinen süßen Kirschbäume. Da die kleinen Sonnenfrüchte, welche übrigens auch zu den Rosengewächsen gehören, genauso wie die Erdbeere, etwas härter im nehmen sind, brauchen diese kein Dach über dem Kopf. Aprikosen, genau wie wir, lieben die Sonne, was sie ihrer ursprünglichen Heimat Zentralasien zu verdanken hat.

Wir sind froh, dass der leichte Frost am Anfang des Jahres den recht frühen Blüten nicht so viel zugesetzt hat. Es war eine kleine Zitterpartie.
👪Aprikosen sind von Natur aus sehr familiär. Sie tragen gerne viele Früchte mit sich herum.
Manchmal muss man ein wenig nachhelfen und ein paar der kleinen Sonnen ausdünnen, denn nur so können die Anderen groß und stark werden.
🐠Vergleichbar ist das mit dem Phänomen des Fisches im Aquarium, gibt man diesem mehr Platz, wird er größer.🍑

Was demnächst noch alles in unserem Sommerobstbecher landet erfahrt Ihr in den nächsten Episoden.💚🍓🍑🍊

💭Könnt Ihr Euch noch erinnern?
Wunderschöne weiße Blüten, süße kleine grüne Früchte und dann das strahlende Blau zwischen den wundervollen saftig grünen Blättern. 💮
Die letzten Zwetschgen finden Ihren Weg auf unsere Märkte.
Wir finden die goldenen Herbsttage sind ideal, um dieser saftigen Frucht noch einmal Tribut zu zollen.

😎Das Jahr hat gut angefangen. Die Blüten haben keinen Frost abbekommen, die Sonne hat für ein wunderbares Wachstum gesorgt. Doch dann: Kein Regen. Die fehlende Feuchtigkeit führte zu kleinen Früchten. Zusätzlich dazu hatten die kleinen Zwetschgen weniger Kraft, um sich an den Ästen fest zu halten und fielen, jetzt da sie überreif waren, einfach runter. 😢

⚖️☯️Man sieht immer wieder wie wichtig das Gleichgewicht in der Natur für Pflanzen, Tiere und Menschen ist. 🌱🦋🐝🐮👨‍👩‍👧‍👦

😋Wir hoffen unsere Arbeit hat sich dennoch gelohnt und Euch saftige Kuchen und angenehmen Genuss bereitet.🍰

Warum spielen die kleinen und Großen Kürbisgewächse zu „All Hallows Eve“ -Der Abend vor Allerheiligen- eine so große Rolle?

Wir haben drei verschiedene Theorien gefunden und wollen diese mit Euch teilen:

🎃 Die Kelten feierten damals an Halloween das Fest Samhain. Ein Fest des Umbruchs. Der Glaube herrschte vor, dass die Seelen der Toten an diesem Tag (ähnlich wie beim mexikanischen Tag der Toten) auf der Erde wandeln können, um Freunde und Familien zu besuchen, um ihnen den Weg zu weisen, stellte man Laternen aus Rüben vor die Tür.

🎃🎃 In die andere Richtung geht die Theorie, dass fie Menschen Angst vor den Geistern hatten, welche sich an Halloween den Weg auf die Erde bahnen konnten.
Deshalb schnitzten Sie gruselige Fratzen in die Kürbisse und Rüben, um die Ruhelosen fern zu halten.

🎃🎃🎃 Die Legende von Jack o Lantern.
Am Abend vor Allerheiligen wollte der Teufel einen irischen Hifschmied namens Jack Oldfield ins Reich der Toten führen.
Jack schaffte es den Teufel zu überlisten: Er bat sich einen letzten Drink im Tausch gegen seine Seele aus. Der Teufel verwandelte sich in ein Goldstück, welches sogleich im Geldbeutel des Hufschmieds landete. Da sich dort auch ein silbernes Kreuz befand konnte sich der Teufel nicht zurückverwandeln. Jack erbat sich noch zehn weitere Jahre. Als die Zeit genommen war, wollte der Ire einen Apfel als Henkersmahlzeit. Beelzebub kletterte daraufhin auf einen Baum, um den Apfel zu holen.
Jack sperrte seinen Kontrahenten erneut ein, indem er ein Kreuz in die Baumrinde ritze.
Er Rang dem Teufel das Versprechen ab ihn und seine Seele in Ruhe zu lassen.
Als der Hufschmied nach einem langen erfüllten Leben starb wurde er aufgrund seiner vielen Verfehlungen vor dem Himmelstor abgewiesen. Auch die Tore der Hölle waren ihm Dank des Teufelsversprechens verwehrt.
Doch Luzifer gab ihm ein Kohlestück aus dem Höllenfeuer, sodass sich der Verdammte warm halten konnte.
Dieses steckte Jack in eine ausgehölte Rübenlaterne, mit der er seitdem in der Nacht zu Allerheiligen durch die Dunkelheit wandelt.

Welchen Brauch Ihr auch verfolgt und welcher Theorie Ihr Glauben schenkt…. Wir wünschen euch leckeres Essen🍲 und warmes Licht in Euren Herzen 🔥

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